TOP Ö 4.3.2: Jahresplanung der Jugendpflege für das Jahr 2014

Beschluss: zustimmend zur Kenntnis genommen

Das Gremium nimmt von der Jahresplanung der Jugendpflege für das Jahr 2014 zustimmend Kenntnis.


Für das Jahr 2014 hat das Team Jugendpflege in Abstimmung mit den Jugendpflegern der kreisangehörigen Städte und Gemeinden die folgenden Aktivitäten und Fortbildungen geplant:


Fortbildungen für die MitarbeiterInnen der Jugendzentren


Um die Arbeitsbereiche der Jugendpflege mit denen der Bezirkssozialarbeit und der Schulsozialarbeit enger zu vernetzen, finden im Jahr 2014 gemeinsame Fortbildungen für die Jugendpfleger/innen, Bezirkssozialarbeiter/innen und Schulsozialarbeiter/innen statt.


  • Juni 2014:

          • Fortbildung zum „Bildungs- und Teilhabepaket“

          • Fachtag „Qualitätsentwicklung im Kinderschutz

            Schwerpunkt sexueller Missbrauch“

          • Fortbildung „Arbeitsweise und gesetzliche Grundlagen

            der Jugendgerichtshilfe“(nur Jugendpflege)

  • vorauss. Juli 2014:

          • Fortbildung zur Erlebnispädadogik

  • September 2014:

          • Zukunftswerkstatt

          • Gender- Fortbildungswochenende

  • November 2014:

          • Workshop zur Stärkung der Medienkompetenz

          • Fortbildung zum Umgang mit traumatisierten Kindern

Juleica


Auch im Jahr 2014 finden wieder Jugendleiter-Ausbildungen statt. Für die bereits ausgebildeten Juleica-Inhaber werden zu verschieden Themen Fortbildungen angeboten. Um die Jugendlichen und jungen Erwachsenen besser und schneller erreichen zu können, wird um die Teilnahme an den Aus- und Fortbildungen ab 2014 verstärkt über das Internet geworben.

Um die Juleica-Inhaber weiterhin in ihrem Engagement zu motivieren wird das Team Jugendpflege bei Unternehmen, Vereinen und den Jugendhäuser aus Friesland um Vergünstigen für die aktiven Jugendleiter werben.


Jugendschutzkontrollen/Testkäufe


Gemeinsam mit den Präventionsbeauftragten der Polizei Jever und Varel wurden bereits Anfang 2014 für das gesamte Jahr die Aktivitäten im Bereich des gesetzlichen Kinder- und Jugendschutz terminiert.

Wie bereits in den Vorjahren werden in regelmäßigen Abständen Jugendschutzkontrollen sowie die „Testkäufe“ durchgeführt.

Für das Jahr 2014 sind 6 Jugendschutzkontrollen sowie zusätzlich Testkäufe in sämtlichen Städten und Gemeinden des Landkreises Friesland geplant.

Die Jugendschutzkontrollen werden vorwiegend im Sommer auf den jugendtypischen Veranstaltungen wie z. B. auf Volksfesten durchgeführt.

Neben den geplanten Aktionen sind zusätzliche, spontane Kontrollen nach Absprache möglich, soweit ein solcher Bedarf besteht. Diesbezüglich findet ein regelmäßiger Austausch mit den Präventionsbeauftragten der Polizei statt.


Gesetzlicher Jugendschutz


Als präventive Maßnahme werden alle Gewerbetreibenden und Veranstalter, die bei den Städten/Gemeinden ein Gewerbe/eine Veranstaltung anmelden, das/die auch von Kindern und Jugendlichen besucht wird, werden vom Team Jugendpflege per Anschreiben über das Jugendschutzgesetz informiert. Zu diesem Anschreiben werden Flyer, Checklisten und ein Auszug aus dem Gesetz mitgeschickt.

Außerdem werden die Veranstalter/Gewerbetreibenden auf mögliche Kontrollen hingewiesen.


Förderung der Öffentlichkeitsarbeit in der Jugendarbeit


Der Landkreis Friesland fördert die Erstellung eines Freizeitplaners für Kinder und Jugendliche aus Friesland und Wittmund. Der Freizeitplaner beinhaltet Informationen über die Aktivitäten und Angebote der Jugendzentren in Friesland und Wittmund und führt sämtliche Veranstaltungen und Feste auf, die für die Zielgruppe interessant sind. Darüber hinaus finden die Kinder und Jugendlichen auch wichtige Notfallnummern und Hinweise zu den verschiedenen Beratungsstellen. Der Landkreis Friesland übernimmt 75% der anfallenden Druckkosten.


Sonstiges


Eine regelmäßige fachliche Begleitung der Jugendzentren und eine Teilnahme an dem Arbeitskreis der kommunalen Jugendpfleger findet durch die Kreisjugendpflegerin Frau Renken statt.

Dem Arbeitskreis der friesischen Jugendpfleger/innen hat sich bereits vor einigen Jahren die Jugendpflege aus Wittmund und im Jahr 2013 die Jugendpflege Wilhelmshaven angeschlossen. Diese landkreisübergreifende Zusammenarbeit führt dazu, dass die vorhandenen Ressourcen bestmöglich für die Zielgruppe eingesetzt werden können.



Zur Ergänzung der Vorlage teilt Frau Renken den Anwesenden mit, die Jahresplanung sei vorab mit den Stadt- und GemeindejugendpflegerInnen entwickelt und abgestimmt worden.


Eine Besonderheit der Jahresplanung der Jugendpflege für das Jahr 2014 sei die aktive Vernetzung der Stadt-/Gemeindejugendpfleger mit den SchulsozialarbeiterInnen und den pädagogischen Fachkräfte des Jugendamtes durch gemeinsame Fortbildungen. Diese Form der Zusammenarbeit hat bislang nicht bestanden.