TOP Ö 3.3: Modellprojekt "Abschlussquote erhöhen - Berufsfähigkeit steigern"

Beschluss: mehrheitlich beschlossen

Abstimmung: Nein: 1, Enthaltungen: 2

Beschluss:

Die Notwendigkeit zur Durchführung des Projektes wird anerkannt; der Übernahme der Kosten wird zugestimmt.



Bezüglich der Beschreibung des Projektes verweise ich auf die Anlage von der Arbeitsagentur vom 18.01.2007.


Das Modellprojekt hat am 01.02.2007 begonnen und ist bis zum 31.07.2008 befristet.


Bereits im Mai 2006 wurde allen niedersächsischen Hauptschulen das Projekt vorgestellt. Die Schulen konnten sich für die Teilnahme am Projekt bewerben. Eine ausreichende Anzahl an "geeigneter" Schülerinnen und Schüler (mindestens 25) musste am Standort bzw. im Verbund mit anderen Schulen in der Region vorhanden sein. Diese Mindestschülerzahl wurde später noch herabgesetzt.


Die Hauptschule Schortens hatte sich bereits frühzeitig für die Durchführung des Projektes beworben. Im Verbund mit den Hauptschulen Hohenkirchen, Sande, Bockhorn und Varel nehmen insgesamt 18 Schüler an dem Projekt teil.


Schortens = 5 SchülerInnen

Hohenkirchen = 6 SchülerInnen

Sande = 5 SchülerInnen

Bockhorn = 1 SchülerIn

Varel = 1 SchülerIn


Das Projekt ist durchaus zu begrüßen, aus der Sicht des Schulträgers muss jedoch auf die mangelhafte Information hingewiesen werden. Bis kurz vor Beginn des Projektes war uns die Übernahme der Schülerbeförderungskosten nicht bekannt, ebenso verhielt es sich bei den Kosten für die Ausstattung des Arbeitsraumes des Sozialpädagogen.


Da das Projekt insgesamt jedoch nicht gefährdet werden sollte, sind die entsprechenden Kostenübernahmezusagen erteilt worden.


Die Schülerbeförderungskosten sind im Rahmen der veranschlagten Mittel enthalten.



Herr Niemand erläuterte die o. a. Vorlage.


Herr Wehnemann wies auf die zu erwartenden Vorteile dieses Projektes hin. Generell sei jedoch festzuhalten, dass man die öffentlichen Gelder von umgerechnet rd. 200.000 € im Landkreis Friesland für dieses Projekt hätte besser für den verstärkten Einsatz von Schulpädagogen an einzelnen Schulstandorten verwenden können.


Auch Herr Beier erklärte, dass Einzelheiten des Projektes verbesserungswürdig seien. Ein solches Projekt besser sei jedoch besser, als in dieser Sache gar nicht tätig zu werden.






Abstimmungsergebnis:


1 Gegenstimme, 2 Enthaltungen