TOP Ö 4.2.1: Tourismusstatistik 2013

Beschluss: zur Kenntnis genommen

Beschluss:



Begründung:

Langanhaltende kalte Temperaturen bis in den April, die Osterferien bereits im März sowie die zu kalten und verregneten Monate Mai und Juni – trotz der schlechten Rahmenbedingungen im ersten Halbjahr ist die Tourismussaison 2013 mit einem leichten Rückgang bei Gästen und Übernachtungen im Landkreis Friesland insgesamt gut gelaufen. Der Urlaub in Deutschland und insbesondere an der Nordseeküste liegt unabhängig vom Wetter im Trend.“


Die Tourismusstatistik der einzelnen Städte und Gemeinden bzw. Tourismusorganisationen weist für das Jahr 2013 insgesamt 586.062 Gäste und 3.735.158 Übernachtungen aus. Die Gesamtzahl der Gäste ist gegenüber dem Jahr 2012 um 8.431 (- 1,42 %) zurückgegangen. Bei den Übernachtungen ist gegenüber 2012 ebenfalls ein leichter Rückgang um 3.336 (- 0,09 %) zu verzeichnen. Der Rückgang in der Gemeinde Sande ist vor allem darauf zurückzuführen, dass ein gewerbliches Unternehmen trotz mehrfacher Aufforderung nicht bereit war, der Gemeinde die Zahlen zu nennen.


Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer hat sich von 6,29 Tage auf 6,37 Tage leicht erhöht. Gegenüber dem Jahr 2012 hat sich die Zahl der Gästebetten um 38 leicht verringert.


Für die Tourismussaison 2014 hofft der Landkreis Friesland wieder auf ein positives Ergebnis. Die späten Osterferien sowie mehrere Brückentage im Mai und Oktober laden förmlich dazu ein, einen Kurzurlaub in Friesland zu verbringen.


Die Gäste- und Übernachtungszahlen zeigen gleichwohl einmal mehr sehr eindrucksvoll die Bedeutung des Wirtschaftsfaktors Tourismus für den Landkreis Friesland. Es bestehen aber auch zukünftig noch Ausbaumöglichkeiten für spezielle Nischen wie z.B. in den Segmenten Radwandertourismus, Tourismus für Alle, Gesundheitstourismus.


Die wesentlichen Daten und Fakten wurden durch Herrn Graalfs im Rahmen eines Folienvortrages zusammengefasst.


Herr Landrat Ambrosy bedankte sich bei den Städten und Gemeinden für die touristische Infrastruktur. Er erklärte, dass an der Barrierefreiheit gearbeitet werden muss und es weiterhin wetterfeste Kultureinrichtungen geben muss.

Zudem muss an einer Saisonverlängerung gearbeitet werden. Herr Ambrosy erklärte, dass der Ferienkorridor zurzeit nur 71 Tage beträgt. Die 16 Bundesländer wollen die Termine für die sechswöchigen Schulferien im Sommer zeitlich weiter entzerren. Die Ministerpräsidenten beschlossen, einen Korridor von möglichst 90 Tagen festzulegen. Aus Sicht der Tourismusregion Nordsee ist es weiterhin bedeutsam, die Überschneidung mit Nordrhein-Westfalen als Hauptquellgebiet zu minimieren.


Der Ausschuss für Wirtschaft, Tourismus, Kreisentwicklung und Finanzen nahm die Tourismusstatistik 2013 des Landkreises Friesland zur Kenntnis.


Anmerkung der Verwaltung: Die Vergleichs-Tourismusstatistik für 2013-2012 enthielt leider Fehler in den Prozentzahlen, sie wurde bereits aktualisiert und liegt dem Protokoll bei.


Abstimmungsergebnis: