TOP Ö 10.2: Antrag der FDP-SWG-UWG-BBV/F-Gruppe vom 10. März 2014 betr. Verabschiedung einer Resolution zum Erhalt der Förderschulen

Nachtrag: 12.03.2014 Nummer 1

Beschluss: Verweisung an den zuständigen Fachausschuss

KTA Ratzel erläuterte den Antrag: Er gehe von einer Verweisung der Angelegenheit in den Schulausschuss aus. Die Gruppe spreche sich ausdrücklich für die Inklusion aus. Man sei aber der Auffassung, dass die Förderschulen das Recht auf ein Weiterbestehen neben der Inklusion hätten. Da zurzeit auf Landesebene eine entsprechende Diskussion über die Zukunft der Förderschulen geführt werde und man kürzlich das Thema „Pestalozzi-Schule Varel“ erörtert habe, sollte dafür gesorgt werden, dass keine übereilten Entscheidungen erfolgten. Ferner sollten zukünftig auch die Eltern die Möglichkeit erhalten, darüber zu entscheiden, welche Schulform sie für ihre Kinder als die richtige bewerteten.


Die Entwicklung der Inklusion sollte somit zunächst abgewartet werden, bevor man in die Diskussion über gewonnene Erfahrungen eintrete und die Entwicklung der Thematik erörterte. Erst danach sollte darüber befunden werden, wie man mit den Förderschulen verfahren wolle.


Auf Vorschlag des Kreistagsvorsitzenden Pauluschke beschloss der Kreistag einstimmig die Verweisung der Thematik in den Schulausschuss.