TOP Ö 4.1.4: Fortschreibung Rettungsbedarfsplan 2019

Beschluss: einstimmig beschlossen

Beschluss:

Die Fortschreibung des Rettungsdienstbedarfsplanes 2019 wird in anliegender Form beschlossen.

 


Herr Koehler erläutert den vorgelegten Bedarfsplan für den Rettungsdienst im Landkreis Friesland.
Der Landkreis Friesland ist nach den Bestimmungen des Niedersächsischen Rettungsdienstgesetzes Träger des Rettungsdienstes. Es besteht hinsichtlich der Versorgung der Bevölkerung mit rettungsdienstlichen Leistungen ein Sicherstellungsauftrag.

 

Gemäß § 4 des Nds. Rettungsdienstgesetzes hat der Träger einen Bedarfsplan aufzustellen und regelmäßig fortzuschreiben. Aus diesem Plan muss hervorgehen, wie eine bedarfsgerechte und wirtschaftliche Versorgung der Bevölkerung mit leistungsfähigen Einrichtungen des Rettungsdienstes sichergestellt werden soll.

 

Der bisherige Bedarfsplan für den Landkreis Friesland ist am 11.07.2012 vom Kreistag des Landkreises Friesland beschlossen worden und trat zum 01.08.2012 in Kraft, so dass eine Aktualisierung und Überprüfung erforderlich war.

Der Rettungsdienstbedarfsplan wird zudem als Abrechnungsgrundlage mit den Vertretern der Krankenkassen benötigt.

 

Eine wesentliche Änderung gegenüber dem bisherigen Bedarfsplan sind die Veränderungen bei den Standorten der Rettungswachen.

Die Rettungswache Zetel ist zu Gunsten der Rettungswache Bockhorn 2015 aufgegeben worden, da von Bockhorn aus die Einsatzorte besser erreichbar sind. Zugleich hat die Verlegung den Vorteil, dass zur Unterstützung auch das südliche Kreisgebiet und die Stadt Varel besser versorgt werden können.

 

Zudem ist der Standort der Rettungswache Wangerland in Hohensminde in den Bedarfsplan aufgenommen, die im November 2013 eigeweiht wurde und die rettungsdienstliche Versorgung der intensiv touristisch geprägten Gemeinde Wangerland sichert.

 

In der Fortschreibung  des Bedarfsplans wird ein Neubau der Rettungswache Wangerooge berücksichtigt.

 

Ergänzend ist die angestrebte Beauftragung der Deutschen Lebens-Rettungsgesellschaft (DLRG) für die Wasserrettung im Landkreis Friesland in die Fortschreibung aufgenommen.


Wesentliche Feststellungen ergeben sich aus dem Abschlussbericht der Fa. ORGAKOM, die 2017 die Organisation des Rettungsdienstes im Landkreis Friesland untersucht hat.

Landrat Ambrosy bedankt sich für die sehr gute rettungsdienstliche Versorgung in der Fläche im Bereich des Landkreises Friesland sowie die Unterhaltung der gewählten Rettungswachen.

 


Abstimmungsergebnis:

einstimmig