TOP Ö 4.2.1: Zuschüsse an die Basisorganisationen des Katastrophenschutzes (investive Zuschüsse)

Beschluss: einstimmig beschlossen

Abstimmung: Ja: 0, Nein: 0, Enthaltungen: 0, Befangen: 0

Beschlussvorschlag:

Es wird beschlossen, den Basisorganisationen des Katastrophenschutzes für das Jahr 2019 folgende investive Zuschüsse zu gewähren:

 

- dem DRK Kreisverband Jeverland einen Zuschuss in Höhe von 8.770,- € für die technische Ausrüstung eines neuen Mehrzweckfahrzeuges und eines Beleuchtungssatzes

 

- dem DRK Kreisverband Varel Friesische-Wehde einen Zuschuss in Höhe von 2.300,- € für ein Notstromaggregat und erweiterte Funkausrüstung eines Einsatzleitfahrzeuges

 

- dem DLRG Wasserrettungszug einen Zuschuss in Höhe von 7.600,- € für die Anschaffung einer Drohne für Such- und Rettungseinsätze

 

- der BRH Rettungshundestaffel Wilhelmshaven/Friesland einen Zuschuss in Höhe von 4.500,- € für die Ausrüstung neuer Fahrzeuge mit Hundeboxen sowie der notwendigen Fahrzeugwarnbeklebung

 

- der DRV-Rettungshundestaffel Ems-Jade einen Zuschuss in Höhe von 4.500,- € für die Beschaffung eines Einsatzfahrzeuges / Einsatzleitwagens

 

- dem THW Ortsverband Jever einen Zuschuss  in Höhe von 2.300,- € für die Beschaffung eines Schnelleinsatzzeltes.


Die Organisationen wirken im Katastrophenschutz des Landkreises Friesland mit und halten Gerätschaften und Ausrüstungsgegenstände für den Katastrophenfall vor bzw. ergänzen und erneuern ihre Ausstattung kontinuierlich.

 

Der Landkreis gewährt den Organisationen hierfür Zuschüsse im Rahmen der vorhandenen Haushaltsmittel. Für das Jahr 2019 stehen hierfür insgesamt 30.000,- € zur Verfügung.

 

Die Verwaltung hat die Organisationen aufgefordert, Anträge einzureichen.

 

Entsprechend den eingereichten Anträgen wird vorgeschlagen, die Bezuschussung wie genannt zu beschließen.

 

Hinweis:

Neben den o. g. Anträgen liegt ein weiterer Antrag des THW Ortsverbandes Varel über die Bezuschussung eines gebrauchten Bauwagens (!) zur Herrichtung als Führungs- und Lagerraum vor. Dieses Vorhaben ist nach Auffassung der Verwaltung nicht ausgereift und daher wird eine Bezuschussung zum derzeitigen Zeitpunkt nicht empfohlen.

 

 

 

Herr Köhler stellt den Tagesordnungspunkt in der Sitzung vor und weist daraufhin, dass ein Antrag in der Liste auf Bewilligung nicht dabei ist. Dieser Antrag stammt vom THW Ortsverband Varel für einen gebrauchten Bauwagen bzw. eines klassischen Bauanhängers zur Herrichtung eines Führungs- und Lageraum. Da die Verwaltung der Meinung ist, dass dieses Vorhaben nicht nachhaltig ist, wurde der Antrag abgelehnt.

 

KTA Michaels fragt, ob es speziell ausgebildete Leute gibt, die im Katastrophenschutz eingesetzt werden, um die Drohne fliegen zu dürfen.

Herr Koehler erklärt, dass nicht jeder die Drohne fliegen darf und dass es dafür  und auch für die Genehmigung der Drohne spezielle Vorgaben gibt. Die am Katastrophenschutz beteiligten Institutionen sind unter besonderen Voraussetzungen dabei. Die Drohne hat ganz besondere Funktionen und besitzt u. a. eine Wärmekamera für Personensuche auf offenem Gelände und verfügt des Weiteren über eine Abwurffunktion um Menschen, die in lebensbedrohlichen Situationen geraten sind mit 1. Hilfekits / Überlebenskits zu versorgen. Hierbei handelt es sich um keine klassische Drohne, sondern um eine Drohne, die nur durch ausgebildete Piloten entsprechend geflogen werden darf.

 

 

Anlage:

keine


Abstimmungsergebnis:

einstimmig