TOP Ö 8.2: Heinz-Neukäter-Schule, hier: Änderung hinsichtlich der baulichen Maßnahmen

Beschluss: zur Kenntnis genommen

Den Kreistagsmitgliedern war zu Sitzungsbeginn eine Tischvorlage folgenden Inhalts vorgelegt worden:


"Bauliche Erweiterungsmaßnahmen bei der Heinz-Neukäter-Schule in Roffhausen


Der Kreisausschuss des Landkreises Friesland hat in seiner Sitzung am 30.04.2008 beschlossen, dass im Haushaltsjahr 2008 die notwendigen Baumaßnahmen bei der Heinz-Neukäter-Schule in Roffhausen zur Umsetzung des Ganztagsschulprogramms durchgeführt werden.


Zu diesen Baumaßnahmen gehört auch ein Werkstattgebäude.


Die Lage dieses Werkstattgebäudes wurde einvernehmlich mit der Heinz-Neukäter-Schule festgelegt.


Damit die Energieflächen auf der Südseite des Werkstattgebäudes besser genutzt werden können (beispielsweise für die Installation von Photovoltaikanlagen), beschloss der Kreisausschuss des Landkreises Friesland ergänzend am 21.05.2008, dass das Werkstattgebäude auf eine „Ost-West-Achse“ gedreht werden soll.


Hierzu wird auf den anliegenden Lageplan verwiesen.


Die Schulleitung der Heinz-Neukäter-Schule teilte nunmehr mit, dass durch diese Drehung des Gebäudes der Pausenhof, zu dem an dieser Stelle auch ein Spielbereich gehört, nicht mehr optimal genutzt werden kann.


Die Schulleitung beantragt daher, das Werkstattgebäude nicht an dieser Stelle zu platzieren, sondern das Gebäude quasi in Verlängerung zu der vorhandenen Bewegungshalle zu positionieren, sh. den alternativen Standort auf dem anliegenden Lageplan.


Diese neue Lage hätte neben der verbesserten Nutzungsmöglichkeit des Pausenhofes den Vorteil, dass die Umkleideräume in dem Werkstattgebäude für die Zwecke der Bewegungshalle mit genutzt werden können.


Mehrkosten entstehen durch die Verlagerung des Werkstattgebäudes nicht.


Mit den baulichen Erweiterungsmaßnahmen soll in nächster Zeit begonnen werden."


Landrat Ambrosy gab den vorstehenden Sachstand zur Kenntnis. - Kreistagsabgeordneter Harms hinterfragte, ob der Komplex nicht direkt an das alte Gebäude anschlossen werden könne. Man würde eine Außenwand und mögliche undichte Stellen vermeiden; ein Durchgang zur neuen Werkstatt wäre nicht erforderlich.


Auf Nachfrage des Kreistagsabgeordneten Burgenger erklärte Erster Kreisrat Wehnemann, die erwünschte Ost-West-Achse des Gebäudes bleibe auch nach den neuen Planungen beibehalten. - Der von Herrn Harms angesprochene Durchgang zum Bürgerhaus sei ausdrücklicher Wunsch der Schule.


Der Kreistag nahm Kenntnis.