TOP Ö 3.1.1: Seniorenplan und demografischer Wandel

Beschluss: einstimmig beschlossen

Beschluss:

Der Seniorenplan in seiner jetzigen Form wird zustimmend zur Kenntnis genommen.


Die Verwaltung wird in diesem Zusammenhang beauftragt, mit den Städten und Gemeinden in Kontakt zu treten, um auf der Grundlage des Seniorenplans gemeinsame Anpassungs- und Präventionsstrategien zu entwickeln.




Einleitend zum Thema erfolgte ein Impulsreferat zum demografischen Wandel durch Frau Ihnen.


Herr Erster Kreisrat Wehnemann führte aus, die Demografie sei ein Megathema und dürfe nicht isoliert und schon gar nicht als Einzelthema betrieben werden. Der Ausschuss für Wirtschaft, Tourismus, Kreisentwicklung und Finanzen habe in seiner Sitzung am 8. Juni 2009 die Mittelfristigen Entwicklungsziele (MEZ) und die Handlungsschwerpunkte (HSP) des Landkreises beraten und einstimmig empfohlen, die demografische Entwicklung in den besonderen Fokus des Landkreises Friesland zu stellen. Es komme nun darauf an, die Chancen des demografischen Wandels gemeinsam, das heißt mit den Städten und Gemeinden zu nutzen. Es gehe darum, eine Anpassungs-und Präventionsstrategie zu entwickeln


Im Anschluß daran wurde auf der Basis der Kenntnis der Inhalte des Seniorenplans in seiner gegenwärtigen Fassung die Diskussion eröffnet.


Im Verlauf der sehr lebhaft geführten Diskussion wurden im wesentlichen folgende Schwerpunktaussagen getroffen:


Der derzeit absehbare demografische Wandel läßt sich schwer beeinflussen. Es müs­sen Strategien entwickelt werden, um die Risiken zu minimieren und die Chancen für die Region zu nutzen.

Hierzu ist das gemeinsame Wirken aller Akteure, insbesondere auch bei den Städten und Gemeinden erforderlich.

Schwerpunkte müssen hierbei die Arbeits- und Wirtschaftspolitik, das Kindergarten- und Schulwesen, eine gesteuerte Wohnungspolitik sowie auch eine gezielte Seniorenpolitik werden.

Wichtig sei hierbei künftig auch eine intensivere kommunale Zusammenarbeit, um die Stärken der einzelnen Städte und Gemeinden zu bündeln. Bei allen zukünftigen Planun­gen sind die demografischen Entwicklungen zu berücksichtigen.





Abstimmungsergebnis:


einstimmig


(Aufgrund eines anderen Termins mußte Herr Pauluschke die Sitzung vor der Abstimmung verlassen.)