Genehmigung von überplanmäßigen Haushaltsmitteln für den Verwaltungsneubau am Schlosserplatz in Jever

Betreff
Genehmigung von überplanmäßigen Haushaltsmitteln für den Verwaltungsneubau am Schlosserplatz in Jever
Vorlage
0848/2019
Art
Vorlage

Begründung:

Für den Neubau des Verwaltungsgebäudes am Schlosserplatz in Jever sind für die Jahre 2016-2019 insgesamt im Haushalt 6.342.052,-€ veranschlagt worden.

Im Laufe des Bauprozesses haben sich die Kosten um 320.000,-€  (ca. 5,05%) auf 6.662.052,-€ erhöht.

 

Gründe für die Entwicklung der Kosten sind neben der guten konjunkturellen Entwicklung in der Bauwirtschaft, welche in zunehmenden Maße zu deutlich spürbaren Preissteigerungen führt, auch Anpassungen in der Bauphase an nachträgliche Auflagen der KDO IT-Sicherheit (z.B. elektronisches Schließsystem, zusätzliches Klimagerät im Serverraum) sowie des „Verband  der Sachversicherer Schadensverhütung GmbH“ (Alarmierung Waffenkammer, Sicherung des Serverraums). Zusätzliche Auflagen durch den Brandschutzgutachter und den Sachverständigen für Elektrotechnik führten ebenfalls zu Mehrkosten.

 

Anpassungen und Massenmehrung bei der Bauausführung des Gebäudes und der Freiraumgestaltung führten ebenfalls zu Mehrkosten. So hatte z.B. der Architekt im Außenbereich nur eine schmale Zuwegung zum Neubau am Schlosserplatz in seiner Planung berücksichtigt. Im weiteren Planungs- und Bauprozess war man sich einig, dass eine Einbeziehung des Neubaus und somit eine großzügige Öffnung des Verwaltungsgebäudes zum Schlosserplatz der Akzeptanz des Gebäudes dienen würde. Weitere Faktoren waren u.a. Massenmehrungen sowie Ausschluss des wirtschaftlichsten Angebots bzw. Wiederholung von Ausschreibungen, hervorgerufen durch Formfehler der Handwerksbetriebe bei der Abgabe der Verdingungsunterlagen.

 

Insgesamt ist eine Kostensteigerung zum ursprünglichen genehmigten Budget in Höhe von 320.000,- € entstanden.  Diese zusätzlich notwendigen Mittel können aus  dem investiven Gesamthaushalt des Fachbereichs 61 - Gebäudemanagement - finanziert werden. Für die Deckung werden die Mittel für die „Fortführung Sanierung Altbau“ Oberschule Sande in selber Höhe vorgeschlagen. Aus personellen Gründen konnte diese Baumaßnahme in diesem Jahr nicht umgesetzt werden. Zwar müssen mittelfristig punktuell Bauteilbereiche saniert werden, aber nach erneuter Prüfung des baulichen Zustandes besteht kein akuter Gesamtsanierungsbedarf. Deshalb schlägt die Verwaltung vor, die Gesamtsanierung dieses Bereichs in das Jahr 2023, wie im Masterplan vorgesehen, zu verschieben und die Mittel neu zu veranschlagen.

 

 

Beschlussvorschlag:

Der Leistung der überplanmäßigen Ausgaben von 320.000,- Euro für den Verwaltungsneubau am Schlosserplatz wird zugestimmt.

 

Finanzielle Auswirkungen:       Ja       Nein

Gesamtkosten der Maßnahmen (ohne Folgekosten)

Direkte jährliche

Folgekosten

 Finanzierung:

  Eigenanteil                objektbezogene Einnahmen

Sonstige einmalige oder jährliche laufende Haushaltsauswirkungen

      6.342.052,--

Neu: 6.662.052,--

€ XXXX

€ 6.662.052,--

€ XXXX

€ XXXX

Erfolgte Veranschlagung:      Ja    

im   Ergebnishaushalt    Finanzhaushalt    Produkt  bzw. Investitionsobjekt:  I1.150073.500

Vorlage betrifft die demografische Entwicklung:            ja             nein

Falls ja, in welcher Art: XXXX

Vorlage bezieht sich auf

XXXX

MEZ     Nr. XXXXXX

Titel:

HSP     Nr.  XXXXXX

Titel:

 

 

gez. Ü. Alpaslan

 

Sachbearbeiter/in                Fachbereichsleiter/in

Sichtvermerke:

 

                                                                                 gez. S. Ambrosy

 

 Abteilungsleiter/in               Kämmerei                              Landrat

Abstimmungsergebnis:

Fachausschuss

einstimmig 

Ja:

Nein:

Enth.:

Kts. gen.:  

abw.  Beschl.   

Kreisausschuss

einstimmig 

Ja:

Nein:

Enth.:

Kts. gen.:  

abw.  Beschl.   

Kreistag

einstimmig 

Ja:

Nein:

Enth.:

Kts. gen.:  

abw.  Beschl.   

 

Anlage(n):

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